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alten Öltank in Pufferspeicher umbauen?
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03.01.2009, 23:28:01
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Hallo zusammen,
ich bin neu hier im Forum und hoffe auf Anregungen/Unterstützung zu folgender Idee meines Installateurs:
Wir sind seit 6 Monaten Besitzer eines recht großen Altbaus in Krefeld.
Trotz neuer Fenster etc. stelle ich gerade fest, dass der Gaszähler sich im Rekordtempo dreht und denke über Alternativen zum elenden Erdgas nach.
Besagter Installateur hat mir geraten, den alten Öltank (7000 l), den wir noch in einem separaten Kellerraum haben, zu einem Pufferspeicher umzubauen. Weiter sollte ich auf meinem Fahrradschuppen (ca. 30 qm Dachfläche, Südlage) Solarkollektoren installieren und damit im Sommer den Pufferspeicher aufheizen. Für die Sommermonate wäre dann jede weitere Energiezufuhr überflüssig. Im Winter sollte ich neben den vorhandenen Gasbrenner einen Holzofen stellen, und damit heizen. Dann würde mann nur bei äußersten Notfällen noch Gas benötigen.
Hat jemand Erfahrungen mit derartigen Anlagen, bzw kennt jemanden, der dafür zuverlässig in Frage kommt (der Installateur scheidet leider aus)?
Insbesondere stellt sich die Frage, ob der Umbau des Öltanks (6 mm Stahlplatten, rechteckige Form) mit Wärmetauschern und Aussendämmung sinnvoll und möglich ist. Laienhaft gesehen, finde ich 7000 l Speichervolumen durchaus interessant.
Der Schornstenfeger hat schon grünes Licht gegeben und Platz für das Holz ist auch da.
Besten Dank für jeden Beitrag,
Volker
P.S. bei unserer derzeitigen Heizungsanlage komme ich mit 55 C° Vorlauftemperatur aus.
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24.01.2009, 15:20:51
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Wenn der alte Tank die Druckverhältnisse aushält ist das keine schlechte Idee. Ein Öltank ist aber bei weitem nicht für die Drücke einer Heizungsanlage gebaut. Also vorher testen... oder auf gut Glück probieren. Einen Holzkasten um den Tank bauen und mit isoflock oder dergleichen befüllen.
shk-discount
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24.01.2009, 20:30:33
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Stift
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Ort: Bodenwerder
Beiträge: 8
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Wenn er den Druck aushält, dann sicherlich. Ich hatte mal einen alten Flüssiggastank als Pufferspeicher umgebaut.
Aber Holz würde ich nur nehmen, wenn ich SEHR billig an Holz komme, sonst wird es mit Holz sehr teuer (Der Wirkungsgrad liegt real nur bei 50-60%).
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25.01.2009, 11:49:05
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Und die ganze Arbeit mit dem Holz wird auch unterschätzt.
shk-discount
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25.01.2009, 19:42:17
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Kann mir nicht vorstellen das sich der Aufwand rechnet den Öl-Tank umzubauen!! Rechnet sich höchstens wenn man´s selber machen kann.
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26.01.2009, 12:45:45
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sehe ich schon Probleme. Einmal Druckprobleme am Tank und zum weiteren : Welchen Wärmetauscher willst du denn nehmen, der 7000 Liter Volumen aufheizt ? Rein theoretisch würde das wohl funktionieren aber in der Praxisch. Desweiteren musst du ja auch noch Leitungen für die Einspeisung an deiner Heizung vornehmen usw.. Ist auf jeden Fall mit enormen Kosten und Aufwand verbunden. Würde dir abraten.
Alternativ : fertiger Pufferspeicher 500 Liter
Geändert von Volleyball (26.01.2009 um 12:49:42 Uhr).
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20.04.2009, 18:18:35
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Da muss Ich Volleyball zustimmen, die Kosten einen alten Öltank umzubauen werden warscheinlich Extrem hoch sein.
Denn man kann ja nicht einfach mal da Wasser einfüllen, der Tank muss durch eine Spezialfirma gereinigt und versiegelt werden.
Allso nächstes kommt die Dämmung, sollange man den Tank nicht von Unten Dämmt hat der ganze Umbau keinen Sinn, denn denn Kelleruntergrundheizen ist nicht gerade Umweltbewust
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31.12.2009, 17:18:48
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Hallo,
es geht auch drucklos, siehe Haase
http://www.jehle-technik.de/
Den Heizöltank muß er so oder so leeren und reinigen, wenn er stilllegt, ausbaut oder dergleichen.
Es kommt auf das alte Tanksystem an, dass er im Keller hat. 7000 Liter klingt nach DIN 6616 und mit diesem zylindrischen Tank geht es am besten denselben umzubauen. Einen Wärmetauscher einbringen, s.h. wieder Haase usw. Auch die anschließende Isolierung so Dick als möglich 400mm Mineralfasermatte aufbringen geht mit diesem Tank nach DIN 6616 am besten. Ist es ein kubischer Kellertank da wird es schon schwieriger!
mfg Leo
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31.12.2009, 17:23:22
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hallo.
ich sehe gerade, dass der Thread Aspach Uralt ist.
Was solls, vielleicht hat noch Einer irgendwann die Idee seinen Heizöltank zum Wärmespeicher oder Regenwassertank umzubauen dann bin ich für ihn da.
Interessieren würde mich es schon ob er den alten Tank umgebaut hat oder nicht.
mfg Leo
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15.05.2010, 00:04:46
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Ich habe einen 20000 Liter Tank unter meiner Garage. So viel ich weiß, gibt es Möglichkeiten den Tank anzuheben, so ähnlich wie mit dem Wagenheber. Und dann Styrodur drunter zum Stützen und den Rest des Raumes mit Isofloc ausblasen. Aber 20000 Liter ist sehr viel!
Sagt mal eure Meinung dazu!
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15.05.2010, 00:09:25
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Last diesen Thread nicht verblassen, bevor hier mehr dazu geschrieben wurde, das Thema ist sehr interessant!
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15.05.2010, 16:40:44
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Hallo,
ist das ein Rechtecktank?
mfg Leo
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15.05.2010, 17:18:49
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unter der Garage ist ein Rechtecktank!
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17.05.2010, 20:10:55
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Hallo,
den Tank reinigen und entgasen lassen von einem Fachbetrieb. Unbedingt bestätigen lassen, wichtig!! Den Tank umbauen, Einbauten oder Schweißarbeiten, Heizschlangen etc. nach Berechnung auslegen. Als Anhaltspunkt schau Dir den Prospekt vom Haase Wärmespeicher Tank an.
Wichtig nach dem Umbau die Außenisolierung.
Zuerst eine Seite isolieren, die Du gegen die Wand schieben kannst mit 20-30cm PU-Schaumplatten. Nehm die mit Nut-+Feder isolieren, dann das Ganze gegen diese Wand schieben. Tank-Hochbocken mit 2 Winden auf einer Seite 10cm und unterbauen. Hochbocken auf der anderen Seite und unterbauen. Das Gleiche nochmals bis Du die Höhe hast zum drunter arbeiten, nicht drunter liegen. Du mußt aber 100% gut mit Holzbohlen über Kreuz gut unterbauen. Nun zwischen die Tankunterbauten meist 100mm mit PU-Schaumplatten durch reinschieben auffüllen. Gesamt-Isolierstärke wählen, schlage vor Gesamt 20cm PU-Schaum Platten. Diese jeweils quer zu dem Tankunterbauten zwischen 20cm hohe Holzbohlen legen. So den gesamten Unterbau auslegen. Wenn Du das richtig machst mußt Du nicht Dich unter den Tank legen. Es geht mit 2 Mann und den Bohlen sowie den PU-Platten ganz gut. Immer von einer Seite reinschieben, fertig ist die Bodenisolation. Die Seitenwände würde ich auch mit PU-Platten min. 20cm besser 30cm Isolieren, ebenso die Decke.
Wasser aufbereiten (JUDO Grünbeck usw.) und befüllen.
mfg Leo
Geändert von Leo (17.05.2010 um 20:14:28 Uhr).
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24.07.2010, 10:41:42
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Das mit der Isolation klingt gut. Ich stehe vor dem Dilemma einen 5000 L Rechteck Innentank aus Stahl zu entsorgen. Leeren, reinigen nach Vorschrift und entsorgen kostet hier in der Schweiz müde 2500 Euro. Da ich ohnehin auf Wärmepumpe/Solar umsteige, habe ich mich gefragt, ob ich den Tank nicht wie oben beschrieben, isolieren und als Warmwasserspeicher umrüsten soll. Habt Ihr einen Tipp, wie sich so ein Tank in eine Heizungsanlage integrieren lässt?
Was ist spezielle zu beachten?
Danke!
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07.08.2010, 12:49:50
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Hallo zusammen,
gestern kam mir auch der Gedanke, das ich meine alten Heizöltanks als Pufferspeicher benutzen könnte.
Beim ersten googlen bin ich dann sofort hier gelandet.
Ich habe ein altes Fachwerkhaus mit 360qm Wohnfläche, aufgeteilt in drei Wohnungen, gekauft.
Die noch im Keller stehende 175kW Ölheizung hat auch ein nebengebäude mit geheizt.
Im Ölkeller sind 9 Batterietanks mit je 2000 Liter.
Pufferspeicher mit 5000 Liter Volumen würden mich rund 3000 Euro kosten. Das Volumen wäre noch unterdimensioniert und ich müsste zwei Wände einreißen um die Tanks ins Haus zu bekommen.
Die Isolierung von 3 oder 4 der alten Öltanks sollte mir keine Probleme bereiten.
Die neue 80KW Holzheizung und die alten Öltanks wollte ich als druckloses, offenes System betreiben. Oberkante Tank ist höher als Vorlauf Holzheizung. Somit sollte das klappen.
Jetzt fangen aber die Probleme an:
Mein erster Gedanke, die Rückläufe der Heizkörper über ein Ventil, das bei 1,5Bar (15 Meter Wassersäule) durchlässt, in die Tanks laufen zu lassen hätte zur Folge, das ich eine Heizugspumpe mit 1 oder 2 KW Leistung bräuchte, da der Druck auf der Einlaufseite der Pumpe fehlt. Bei einem KW wäre ich nach 6 Monaten Heizen auf 900 Euro Stromkosten. Das fällt also aus.
Als einzige Möglichkeit sehe ich im Moment einen Plattenwärmetauscher. Die eine Seite am drucklosen Öltanksystem, die andere an den Heizkörpern.
Hat jemand weitere Ideen???
Einer meiner Vorredner hat von einem drucklosen System von "Haase" gesprochen. Bei dem Link komme ich aber nicht weiter.
Danke für Eure Hilfe,
Achim
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26.08.2010, 14:25:02
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Ist ja interessant, das man auf diese Weise Geld sparen kann beim individuellen Zusammenbau einer Solaranlage.
Sicher kann man auch noch andere Baustoffe verwenden um eine effektive Anlage zu konstruieren. Sehr interessant! :-)
__________________
Günstige Solaranlagen zu besten Konditionen.
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