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ich wohne mit zwei Mitbewohnern in einer nicht isolierten Altbauwohnung im Erdgeschoss. Die Wohnfläche beträgt ca. 100qm und es ist eine Gasetagenheizung im Keller vorhanden. Sie nimmt nahezu einen Kellerraum ein. Es ist eine Wohnung in einem 1954 erbauten Drei-Familien-Haus.
Wir haben einen Verbrauch von 70000 kWh in diesem Jahr abgelesen, was uns extrem hoch vorkommt, da wir alle berufstätig sind und daher nur morgens und abends zu Hause sind.
Wir haben eine riesige Heizung für das Heizen und eine etwas kompaktere Vailant für Warmwasser. Diese fällt des Öfteren aus. Dann müssen wir mit zwei Händen einen Zündfunken starten, was auch eher nicht funktioniert. Dadurch kommt es bei einer erfolgreichen Zündung zu einer Art Stichflamme, so dass man nicht direkt vor der Heizung stehen sollte.
Diese Heizung steht auf Stufe 4(E), was auch immer das bedeutet. Die andere bietet nur einen simplen Ein/Aus-Schalter und eine analoge Temeperaturanzeige. Beide hängen an demselben Gaszähler.
Auffällig ist auch ein hoher Stromverbrauch, den wir ebenfalls auf die Heizungsanlage zurückführen. Dieser liegt in diesem jahr bei satten 7000 kWh.
Letztes Jahr wohnten wir in einer anderen, aber flächenmäßig ähnlichen Wohnung. Dort lief Warmwassr über Strom, Heizung über Gas. Es handelte sich ebenfalls um ein Altbauhaus, jedoch aus dem jahre 1968. Dort verbrauchten wir ca. 4000 kWh Strom und 23000 kWh Gas.
Was schätzt ihr ein, woran der hohe Verbrauch liegt? Was können wir als Mieter dagegen tun? Unsere Vermieterin ist unbekannt verzogen wegen Steuerschulden und die Hausverwaltung schiebt die Schuld auf die Vermieterin.
Aufgrund weiterer Mängel, u.A. Elektrik, die "sicherheitsgefährend" ist (Elektriker wollte uns schon abklemmen), zahlen wir nur noch 10% der eigentlichen Warmmiete.
Nun rechnen wir mit einer nnachzahlung von ca. 2000 €, was die Ersparnis bei der Miete zur Nichte macht und selber können wir keine Modernisierung der Heizung bezahlen (und wollen es als Mieter auch nicht.)
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