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Hallo,
ich bin neu hier und möchte mal unser Problem hier anbringen. Bin Elektriker und habe mich nur oberflächlich mit der Thematik auseinander gesetzt.
Ein Freund von mir hat eine Autowerkstatt und darin 7 Heizkörper mit ca. 1,5 bis 2kW installiert. Desweiteren im Wohnhaus eine Fußbodenheizung mit ca. 150m² und 5 Heizkörper im Ausstellungsraum mit insgesamt ca. 8kW. Er hatte bis 2007 eine Gasheizung mit der alles wunderbar funktioniert hat. Nun hat er im Herbst 2007 die Gasheizung entfernen und sich eine Brötje Holzvergaser-Heizung einbauen lassen. Der Kessel hat 47kW und 180l Wasserinhalt. Die genaue Bezeichnung habe ich leider nicht mehr im Kopf, kann ich aber noch nachreichen. An dem Kessel hängen 4 Puffer mit jeweils 900l in Reihe geschalten. Ein Kurzschlussstrecke mit 3 Wegeventil gibt es nicht. Das heißt der Vorlauf ist im oberen Drittel in den 1. Puffer eingebunden und geht oben aus dem gleichen Puffer wieder raus, wenn man den Rücklauf abgesperrt hat.
1. Ist das erstmal soweit richtig installiert worden von seinem Installateur oder nicht? Denn schon da gibt es viele andere Meinungen. So meinen die meisten mit denen ich gesprochen habe, es soll die Kurzschlussstrecke sofort nach dem Ofen eingebunden werden.
2. Problem:
Seit mehreren Wochen werden alle Heizkörper kaum noch warm. Das bedeutet der Kessel befindet sich auf 71°C und die Heizköper haben ca. 15°C. Zwischen vor und Rücklauf am Ofen befindet sich ein Mischer. Dieser mischt warmes Wasser in den Rücklauf bei, sobald das Wasser des Rücklaufs zu kalt ist. Ich hoffe das stimmt soweit. Nun ist dieser immer zu, das heißt es entsteht keine Zirkulation. Sobald ich den Mischer manuell aufmache und mal den Stecker abziehe (damit er nicht wieder zurück fährt), fällt die Kesseltemperatur binnen Minuten unter 50°C und der Kessel ist im Notlauf. Nun war vor über 3 Wochen ein Techniker von Brötje da und hat den Kessel ausgemessen. Er hat angeblich jetzt nur noch 15kW anstatt 47kW und würde es dadurch nicht schaffen alles zu erwärmen.
Gibt es sowas? Was soll das für Ursachen haben? Sauber gemacht worden ist er regelmäßig.
3 tage später wurde uns mitgeteilt wir bekommen einen neuen Ofen auf Garantie.
Wir verbringen nun schon 3 Wochen bei max. 15°C in der Werkstatt und sollen immer noch mind. 2 Wochen auf den neuen Kessel warten. Nun habe ich den Mischer wieder manuell betätigt (wieder Strecker raus). Diesmal habe ich den Rücklauf aber nur 1 Drittel geöffnet. Und siehe da es wird wärmer in der Werkstatt. Aber man muss ca. 5h heizen, um die Kesseltemp. um ca. 10°C zu erhöhen.
Hat jemand Vorschläge, Anregungen oder Sonstiges um schnellstmöglich Abhilfe zu schaffen? Oder auch nur was Vorläufiges bis der neue Ofen da ist? Wie ist solch ein Defekt zu erklären oder hat das schon mal jemand gehabt?
Ich bedanke mich schon mal im Voraus
P.S. Kessel ist mit Lambdasteuerung
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