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Forum - Sanitär - Heizung - Klima
> Heiztechnik
> Brennwert

07.01.2010, 09:37:11
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Hallo Zusammen,
bin neu im Forum und habe schon einige Berichte gelesen. Wohne in BW bin 58 Jahre alt und sehr an Energieeinsparung intresiert.
Da ich seit längerem schon daran bin meine Ölheizung Brötje Bj.1983 ESP 24kw zu tauschen möchte ich mich an das Forum wenden.
Hier die Daten: Haus Bj.1965 Wfl. 150m2. 1990 neue Fenster (Isol.) und Wärmedämmung außen.
2000 Solaranlage (Baumarkt) 6m2 300L Speicher montiert. Ein Heizkreislauf und im WZ ein Kaminofen für die Übergangszeit. Verbrauch im jahr zw.2000-2400l Heizöl. Habe vor 2 Jahren ein Heizungsbauer gefragt, er sagte mit den Daten die Heizung laufen zu lassen.
Nun meine Frage: da ich bei Öl bleiben muss, wie kann ich die Heizung verbessern bzw. welcher Hersteller kommt in Frage. Speicher sollte bestehen bleiben.
Freue mich auf Eure Antworten
Gruß aus BW Rolf
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07.01.2010, 14:53:02
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Verbrauch im jahr zw.2000-2400l Heizöl.
Ist doch gut....was willst du da noch viel verbessern ?!
Welche Werte hat denn dein Kessel ( Abgasverlust ) ?
Da Brötje eine Tocher von Viessmann ist, kannst du ohne Bedenken wieder darauf zurückgreifen.
Ob natürlich ein Brennwertgerät bei deinem Ölverbrauch viel einspart, ist fraglich. Zumal du mit Mehrkosten für Kaminsanierung rechnen musst.
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07.01.2010, 17:56:20
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Danke für die schnelle Antwort,
es ist die gleiche was ich vom Heizungsinst. bekommen habe. Da ich meine Heizung auch über eine Zeitschaltuhr noch trimme kommen die Verbrauchswerte heraus. Was ich mir überlegt habe ist eine neue Pumpe (Alpha2) kann ich dann ggf. auch bei der neuen Heizung verwenden? Was ist mit einer Vaillant Heizung? habe auch schon einiges hier gelesen, wäre für ein Haus ohne Fußbodenheizung besser?
Welche Leistung würdest Du mir bei einer neuen empfehlen? Zweistufig mit ? kw.
Zum Kamin, wenn ich schon Edelstahl hätte würde ich ein Ofen ohne Brennwert nehmen (Eignet sich besser bei höheren Temp.). Beim Brennwert brauch ich keine Sanierung, da das Kunststoffrohr leicht einzuziehen ist.
Gruß Rolf
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07.01.2010, 18:31:37
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Sorry habe mich vorher nicht angemeldet.
Mein Abgasverlust liegt zw. 9-10%
Gruß Rolf
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07.01.2010, 20:50:21
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Auf der letzten ISH habe ich mich mit einem Vertreter von Brötje unterhalten und dieser hat mir unteranderem einen Wärmetauscher vorgestellt, der nachträglich an Niedertemperaturanlagen angebaut werden kann um so diese auf Brennwerttechnik aufzurüsten. Evtl. wäre dies eine Alternative zum kompletten Kesseltausch.
Ansonsten gibt es von jedem größeren Hersteller (Buderus, Junkers; Vaillant, Remeha, Viessmann, Brötje...) Ölkessel für den Niedertempratur- und Brennwertbereich. Bei Brennwert solltest Du nur auf schwefelarmes Öl umsteigen.
Zur Pumpe: Was für eine UWP hast Du denn im Moment eingebaut?
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08.01.2010, 07:59:40
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Ein Pumpenwechsel ( Alpha 2 ) ist kein Problem, und du kannst die Pumpe bei einer neuen Heizung weiterverwenden.
Empfehlungen für eine neue Heizung ist nicht ganz einfach......da gibt es verschiedene Meinungen.
Ich persönlich bevorzuge Vaillant ( Brötje ) und Wolf......
Von der Leistung her würde ich aus dem Bauch heraus etwa 21 kw wählen.......2 stufig brauchst du nicht......
Abgasverlust von 9 - 10 % ist allerdings nicht so gut....liegt an der Grenze.......
PS: Nochwas zur Pumpe :
Durch den Pumpenwechsel reduziertst du den Stromverbrauch.....aber nicht den Ölverbrauch.....das ist dir ja wohl klar !
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08.01.2010, 08:31:34
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Danke für die Antworten,
ich denke nur ein Wärmetauscher bringt nicht viel. Habe eine alte Pumpe von der ESP eingebaut, deshalb auch der Gedanke die Pumpe zu tauschen.
21 kw verstehe ich jetzt nicht, es ist deutlich zu hoch? Der Zweistufige finde ich im Teillastbereich doch die richtige Wahl? Immer mehr gehen dazu über, warum Volllast wenn ich nur kurz nachheizen muss?
Welche Heizung (hersteller) wäre für mein Haus (Eckdaten) die richtige? Klar das die Pumpe nur den Stromverbrauch red.
Gruß Rolf
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08.01.2010, 09:19:56
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Jeder Hersteller bietet da etwas Entsprechendes. Das ist eine reine Geschmackssache. Ich z.B. bevorzuge Buderus und halte wenig von Vaillant.
Wenn die Heizungspumpe ungeregelt ist würde ich den Tausch durchführen, da man so noch die 100€ von der KfW einstreichen kann.
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08.01.2010, 10:02:02
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Sorry, da haben wir uns vermutlich falsch verstanden.
Ich rede hier von einem Niedertemperaturkessel !
Du meinst ein Brennwertkessel !
In diesem Fall arbeitet der Brenner modulierend !
Wenn du meinst, dass 21 kw deutlich zu hoch sind, müsste man mal den tatsächlichen Wärmebedarf ermitteln !
Ich bin von 150 m² Wohnfläche und einem Altbau ausgegangen.
Durchaus möglich, dass du auch mit 15 oder 18 KW auskommst......ich kenne ja dein Haus nicht.
Darum habe ich ja auch geschrieben : aus dem Bauch heraus !
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08.01.2010, 19:09:13
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Loti
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Ort: Hamburg
Beiträge: 93
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Hallo Volleyball,
Brötje ist keine Tochter von Viessmann. Brötje gehört zur Baxi Group. Nur so am Rande.
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09.01.2010, 08:53:34
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Bei dem Ölverbrauch von 2400 Litern kommt rund 60W/m² das würde eine Kesselleistung von ca. 9 KW machen. Und das ist auch schon ziemlich hoch aber über 1-2 KW braucht man sich nicht streiten, weil es so kleine Kessel sowieso nicht gibt.
Viele wissen nicht was Niedertemperatur ist.
Es gibt sowieso nichts anderes Mehr.
Niedertemperatur ist auf das Abgas bezogen, früher wurden 240°C aus dem Schornstein geblasen und heute versucht man es bei 120 - 180 (kommt bischen auf den Schornstein an ob saniert oder nicht)
Niedertemp.-Kessel haben ein Abgas von 120-180°C,
haben ein offenes Abgassystem, wo die warme Raumluft mit Abgesaugt wird, dadurch der Raum und der Kessel schnell auskühlt. Man braucht eine Verbrennungsluftzufuhr, die sich auch nicht sonderlich gut macht bei Minusgraden.
Das alles hat Brennwert nicht.
Schornsteinsanierung, da muss so oder so was getan werden.
Bei Niedertemp. sollte ein Edelstahleinzug rein und bei Brennwert ein "Plastikrohr".
Wenn schon Edelstahl drin ist, muss bei Brennwert dann eben zusätzlich das "Plastikrohr" eingezogen werden (in das Edelstahlrohr)
Wenn die Anlage so oder so gebaut werden soll, dann würde ich über Niedertemperaturkessel nicht mal nachdenken.
Unter Umständen wäre die Neue Anlge sogar Förderfähig.
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09.01.2010, 13:47:10
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@Onkel: ... Niedertemperatur ist auf das Abgas bezogen ...
Eigentlich bezieht sich Niedertemperatur auf den Rücklauf und die Möglichkeit den Kessel ohne Sockeltemperatur zu fahren, also auch auskühlen zu lassen.
Abgastemperaturen von 120°C bekommt man auch im Uraltkessel hin, wenn er richtig sauber ist, der Blaubrenner mit möglichst geringer Leistung betrieben wird und vernünftig eingestellt ist.
Nur darf im Kessel dauerhaft kein Kondensat entstehen, das ist dann der Unterschied zum Brennwerter.
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09.01.2010, 14:37:01
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Es ist eine Wortspielerei und irreführend, genau so wie ein Wirkungsgrad von 108% z.B. (ich möchte damit nicht sagen das, das eine Falschaussage ist)
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10.01.2010, 13:10:46
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Fakt bleibt, dass heute Neuanlagen nur in absoluten Ausnahmefällen als Niedertemperaturanlagen erstellt werden sollten. Brennwert ist das Maß der Dinge.
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15.01.2010, 15:32:12
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Hallo Gselle,
wenn ich ein brennwert einbaue wie bekomme ich von staat unterstützung? solaranlage habe ich schon auf dem dach.
Gruß rolf
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