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Forum - Sanitär - Heizung - Klima
> Heiztechnik
> Brennwert

21.01.2009, 23:11:45
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Hallo,
ich habe ein Reihenhaus von 1980 mit Fussbodenheizung (120 qm). Jetzt möchte ich im Frühjahr eventuell eine Brennwertheizung einbauen lassen. Bisher wurde die Heizung und das Warmwasser getrennt durch zwei verschiedene Thermen mit Gas beheizt. Das würde sich dann ja ändern bei nur einer Brennwertheizung. Ich habe jetzt aber gehört, das ich zwischen der Brennwertheizung und dem Wasserkreislauf der Fussbodenheizung einen Wärmetauscher legen sollte um die beiden Kreisläufe voneinander zu trennen, da sonst der Kessel kaputt gehen könnte. Stimmt das? und wieviel muß ich ungefähr für so eine Heizung anlegen? Lohnt sich das?
Welche Fabrikate sind zu empfehlen?
Vielen Dank und einen lieben Gruß,
netdoc
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22.01.2009, 08:33:48
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Eine Systemtrennung halte ich nicht für notwendig, wenn es nur Warmwasser und FB- Heizung ist.
Finanziell gesehen ist eine Systemtrennung teurer als ein Speicher. Falls noch kein speicher vorhanden ist, nehme einen mit Edelstahlwärmetauscher (Heizschlange) dann hast du auch Ruhe.
Alle bekanneten Marken an Thermenherstellern kannst du nehmen, ich würde mir keinen "Exoten" ins Haus hängen wo im Umkeis von 20 km keiner ein Ersatzteil hat.
Eine Empfehlung von mir wäre die WGB von Brötje mit innenliegendem 60 Liter Speicher.
Ja der Kostenpunkt, das ist schwer zu sagen zwischen 8.000 und 12.000 kommt immer drauf an.
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22.01.2009, 12:01:56
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Stift
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Ort: Bodenwerder
Beiträge: 8
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Eine Trennung halte ich sinnvoll, da durch die alten Fußbodenheizungsrohre viel Luft in die Anlage kommt und so der Kessel verschlammen kann.
Ich würde zur Trennung eine Hydraulische Weiche einsetzen, die ist nicht sonderlich teuer und Du hast auf jeden Fall ruhe. Aber zur Sicherheit würde ich direkt beim Hersteller anfragen ob eine Weiche notwendig ist.
Ich habe Zuhause einen Viessmann Vitodens 300 installiert und bin mit dem sehr zufrieden, aber alle Nahmenhaften Hertsteller sind qualitativ auf einem Niveau.
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22.01.2009, 20:45:35
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Eine hydr. Weiche ist keine Systemtrennung.
Eine hyde. Weiche wird benötigt, wenn der Duchfluß in einer Therme kleiner ist, als das System benötigt oder 2 (oder mehr) heizkreise vorhanden sind, die unterschiedliche Duchflußmengen benötigen.
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23.01.2009, 02:44:55
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Eine Systemtrennung Kessel/FB-Heizung ist nur dann erforderlich, wenn das FB-Heizungsrohr nicht diffusionsdicht (Sauerstoffdicht) ist.
Ist das FB-Heizungsrohr nicht diffusionsdicht gelangt sauerstoff in das Heizungssystem und der Heizkessel rostet irgengwann durch.
Um das zu verhindern baut man einen Edelstahl-Wärmetauscher ein (z.B von Alfa Laval)
Soweit ich weiß ist das aber bei einer Brennwerttherme nicht notwendig. Sollte jedoch ein Brennwertkessel eingebaut werden (Stahl oder Guss) und es ist besagtes Rohr verlegt ist es erforderlich.
Als marken sind Viessman und Buderus sehr zu empfehlen, auch Vaillant ist nichts schlechtes
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23.01.2009, 02:55:35
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zu Onkel:
Das mit Heizschlange verstehe ich nicht ganz. Es ist üblich einen Plattenwärmetauscher zu verwenden. Wie im Eintrag vorher beschrieben z.B von Alfa Laval oder Reflex
zu Hanu:
Das mit der Luft lässt sich ganz einfach durch einen Luftabscheider im Vorlauf bzw. und oder einer Umwälzpumpe mit Schnellentlüfter-Anschluss lösen.
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23.01.2009, 08:54:45
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Heizungsbauer
Ganz einfach.
Wenn er eine Therme nimmt sind vile schon so ausgerüstet das das ein Speicher angeschlossen werden kann.
(Umschaltventil) Und im Speicher ist eine "Heizschlange". Wenn die aus Edelstahl ist braucht er das System nicht mit einem Wärmetauscher trennen. Eine Systemtrennung wegen einem 120 -160 Liter Speicher ist ein ziemlich großer Aufwand.
Oder er nimmt eine Therme in integriertem Speicher, die sind aus Edelstahl.
Hier geht es um 120m² Heizfläche da muss man kein Kraftwerk bauen.
Nun kenne ich die Anlage nicht, ein Luftabscheider, ein Schlammfang und aufbereitetes Wasser sollten da vollkommen ausreichen.
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23.01.2009, 13:32:06
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Das mit der Heizschlange ist ja jetzt geklärt.
Bei der Systemtrennung geht es nicht um den Speicher, es geht um den Heizkreis Fussbodenheizung wie in meinem Beitrag beschrieben. Und die braucht man auch nur dann wenn er einen Stahl oder Gusskessel einbaut
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24.01.2009, 16:05:55
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Loti
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Ort: Lübbecke
Beiträge: 25
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Ich möchte jedenfalls nicht das ich den evtl vorhandenen Schlamm aus einer altern, diffusionsundichten Fussbodenheizung (FBH) in den Wärmetauscher meines neuen Brennwertgerätes gelangt. Auch wenn der WT vielleicht nicht durchgammelt wird er durch die Geringen Durchmesser der Wasserführenden Leitungen Probleme mit Schmutz bekommen. Desweiteren sollte man unbedingt die Herstellerangaben wg. der Garantie/Gewährleistung beachten. Und diese beziehen sich nicht nur auf die Wasserqualität sondern auch teilweise auf die Art der nachgeschalteten Heizflächen (wenn FBH dann Systemtrennung).
mfg
shk-discount
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24.01.2009, 18:06:42
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Wenn ich Heizkörper an eine Therme anschließe, die 20 Jahre alt sind, brauch ich dann auch eine Systemtrennung?
Wenn Systemtrennung (was ja ein Wärmetauscher ist) kann der dann nicht verschlammen?
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24.01.2009, 18:47:18
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Loti
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Ort: Lübbecke
Beiträge: 25
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Du hast vollkommen Recht wenn du behauptest das ein WT auch verschlammen kann. Aber erstens ist es eine Sache der Gewährleistung/Garantie und zweitens ist durch den geringeren Sauerstoffeintrag in der Anlage mit HK eine Verschlammung sehr gering. Ein guter Heizungsbauer spült vor Montage die gesamte Anlage durch - leider wirkt sich das auf die Kosten aus und wird deshalb wenig bis garnicht prakteziert.
shk-discount
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25.01.2009, 06:23:03
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Es gibt immer noch den guten alten SChmutzfänger. Sollte man haben !
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25.01.2009, 12:47:09
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Loti
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Ort: Lübbecke
Beiträge: 25
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Klar sollte man den haben... und er sollte auch gewartet werden - das ist oftmals nicht der Fall. Trotzdem ist immernoch der Hinweis der Hersteller entscheidend.
shk-discount
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12.02.2009, 00:20:59
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Wenn bei einer diffusionsanfälligen FBH eine selbstätige Entlüftung eingebaut wird muss auch damit rechnen häufiger Wasser nachfüllen zu müssen. Sonst ist irgendwann nicht mehr genug Druck drin.
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19.02.2009, 10:00:06
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Ist eigentlich schon alles gesagt. Kann man niemanden widersprechen. Meine Meinung:
Bei deiner Anlage ( Fussbodenheizung und Warmwasser ) brauchst du keine Systemtrennung ( wäre nur ratsam, wenn du noch zusätzlich einen Heizkörperkreislauf hättest ) ; eine hydraulische Weiche brauchst du auf keinen Fall
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